Erinnerung: Webinar am 08. September 2021

Nicht vergessen: In 14 Tagen, am 08.09.2021 um 11:00 Uhr, findet das Webinar zum „Prozessgesteuerten Ansatz“ in Zusammenarbeit mit Camunda statt. Noch könnt Ihr Euch unter diesem Link anmelden. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf Eure Teilnahme!

Damit die Zeit bis zum Webinar nicht zu lang wird, möchte ich Euch den folgenden wunderbaren Blog-Beitrag von Prof. Hartmut Wedekind über das methodische Digitalisieren empfehlen. Unter diesem Link gelingt Prof. Wedekind über einen historischen Abriss der Programmierung der Blick in die Zukunft der Digitalisierung. So viel sei verraten: Der Prozessgesteuerte Ansatz spielt in seinen Überlegungen eine nicht ganz unerhebliche Rolle 😉 . Seid also gespannt.

Neuer Podcast zum „Prozessgesteuerten Ansatz“

Letzten Samstag (17.07.2021) konnte ich ein wenig mit Markus Herhoffer und Lucas Rott von der exentra GmbH über den „Prozessgesteuerten Ansatz“ fachsimpeln. Die Diskussion wurde mitgeschnitten und liegt mittlerweile als Podcast vor. Unter diesem Link könnt Ihr gerne mal reinhören. In einer kurzweiligen Diskussion streifen wir die wichtigsten Aspekte des „Prozessgesteuerten Ansatzes“. Natürlich ist auch meine neue Initiative „PiDiArtify“ ein Thema und wie der „Prozessgesteuerte Ansatz“ in einer weltweit einzigartigen Form an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) gelehrt wird.

Noch ein kleiner Hinweis: Der Podcast beginnt mit einigen News aus der IT-Welt. Ab Minute 18 beginnt dann unsere Diskussion. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anhören!

THI-Studierende erstellen erste kommerzielle prozessgesteuerte Anwendung

Studierende der Technischen Hochschule Ingolstadt leisten Herausragendes und unterstützen dabei gleichzeitig Kulturschaffende: In der Rekordzeit von nur drei Monaten entwickelten die Studierenden die erste kommerzielle prozessgesteuerte Anwendung zur Durchführung von Veranstaltungen unter Pandemie-Bedingungen! Mehr über dieses faszinierende Projekt, nicht nur für Veranstalter, unter https://www.volkerstiehl.de/erste-kommerzielle-pda/. Vielleicht rettet diese einzigartige Anwendung auch Ihre Veranstaltung!

Neues Webinar zum Prozessgesteuerten Ansatz

Es ist mir eine Freude, ein neues Webinar über den „Prozessgesteuerten Ansatz“ ankündigen zu können! In Zusammenarbeit mit Camunda, einer der führenden Hersteller von Execution Engines für BPMN-Workflows und DMN-Decisions , findet am 08.09.2021 um 11:00 Uhr das Webinar mit dem Titel „Der Prozessgesteuerte Ansatz: Nachhaltige Prozessanwendungen mit Camunda entwickeln“ statt.

Ich habe dort die Gelegenheit, Euch die grundlegenden Ideen der prozessgesteuerten Architektur anhand kleiner Demos zu zeigen. Moderiert wird das Webinar vom Camunda-Mitgründer Bernd Rücker. Weitere Details zum Inhalt des Webinars und der Möglichkeit zur Anmeldung findet Ihr unter https://page.camunda.com/de/wb-der-prozessgesteuerte-ansatz. Ich freue mich sehr auf diesen Termin und Eure Teilnahme!

Podcast über Prozessmanagement, PDA und PiDiArtify

14 Tage nach Start der PiDiArtify-Initiative hatte ich in dem Podcast WinDig erstmalig Gelegenheit, über die Hintergründe meiner Initiative zu sprechen. Darüber hinaus ging es in dem Gespräch aber auch um Prozessmanagement im Allgemeinen, um die Prozessautomatisierung, (natürlich) um den Prozessgesteuerten Ansatz und um die Frage, wie die Prozessautomatisierung wohl am besten zu bewerkstelligen sei. Abgerundet wird die Folge mit meiner Einschätzung zu Process Mining und den durchaus negativen Auswirkungen der Prozessautomatisierung auf die Belegschaft eines Unternehmens. Abrufbar ist diese Folge mit dem Titel „Geschäftsprozesse: What’s Next?“ auf den Plattformen von Spotify und PodBean unter folgenden Links:

Spotify: https://open.spotify.com/episode/65BMjPNjUSgKC6AVAI60d6?si=QY5s5JqmTpGR9tXKjYRufw&dl_branch=1

PodBean: https://windig.podbean.com/e/windig_-11-geschaftsprozesse-whats-next/

Ich wünsche viel Spaß beim Anhören!

PiDiArtify-Initiative gestartet

Es ist mir eine Freude, heute eine ganz besondere Initiative ankündigen zu dürfen. Unter „PiDiArtify – die Kunst der methodischen Prozessautomatisierung“ möchte ich meinen Beitrag zu einer nachhaltigen digitalen Transformation von Unternehmen durch Einsatz des Prozessgesteuerten Ansatzes leisten!

Ziel der PiDiArtify-Initiative ist der Aufbau einer Community zum Austausch von Wissen und Erfahrungen zum Einsatz des Prozessgesteuerten Ansatzes in Unternehmen. Dadurch wird eine schnellere Verbreitung des Ansatzes angestrebt und Unternehmen die Chance gegeben, in diesen stürmischen Zeiten der digitalen Transformation zu bestehen und Geschäftsmodelle auf ein neues Niveau zu heben.

Insbesondere Startups eröffnet die Initiative Möglichkeiten, ihre Prozessanwendungen von Beginn an auf ein qualitativ hochwertiges Fundament zu stellen.

Weitere Details zu den Hintergründen und Zielen der Initiative sowie zur kostenlosen Teilnahme sind auf meiner Webseite unter https://volkerstiehl.de/pidiartify zu finden.

Ich hoffe auf eine breite Unterstützung! Auch wenn es sonst nicht meine Art ist, so bitte ich Sie diesmal darum, diese Ankündigung mit so vielen Ihrer Kontakte wie möglich zu teilen.

Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung!

HPI-Kurs zu Process Mining

In meinem Artikel zu Process Mining bin ich ja recht kritisch mit der Thematik ins Gericht gegangen. Nichtsdestotrotz ist es natürlich ein sehr spannendes Thema, das selbstverständlich (noch 😉) seine Berechtigung hat. Daher möchte ich in meinem heutigen Blog auf einen sehr guten Online-Kurs des Hasso-Plattner-Instituts zum Thema Process Mining hinweisen. Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen zu dem englischsprachigen Kurs, der unter dem Titel A Step-by-Step Introduction to Process Mining angeboten wird.

In dem zweiwöchigen Kurs werden die drei Disziplinen des Process Minings (Process Discovery, Process Enhancement, Conformance Checking) sehr detailliert und anhand eines durchgängigen Beispiels (Schadensbearbeitungsprozess) eingängig erläutert.

In der ersten Woche stehen die Grundlagen des Process Minings im Mittelpunkt: Was ist Process Mining überhaupt? Auf welchen Daten arbeitet Process Mining? Wie werden aus Daten Ereignisse und was hat es mit den Event Logs auf sich? Wie funktioniert das Process Discovery und wie können die während des Process Discovery-Vorgangs hergeleiteten Prozessabläufe weiter verbessert werden (Process Enhancement)?

Die erste Woche wird von Prof. Dr. Mathias Weske vom Hasso-Plattner-Institut Potsdam gehalten.

In der zweiten Woche steht das Conformance Checking im Mittelpunkt. Es werden u.a. folgende Fragestellungen adressiert:

  • Welche Qualitätsmetriken gibt es und wie können sie auf die entdeckten Prozesse angewandt werden?
  • Wie wird Conformance Checking durchgeführt?
  • Was wird durch Conformance Checking letztendlich erreicht?

Darüber hinaus werden auch Themen wie Decision Mining (wie kann ich auf Basis des vorhanden Event Logs Entscheidungen extrahieren) und Time Predictions (wie kann ich auf Basis der Event Logs Vorhersagen über die Zeitverläufe noch nicht beendeter Prozessinstanzen treffen) diskutiert, die man so nicht in jedem Kurs zu Process Mining findet. Abgerundet wird die Woche mit praktischen Aspekten des Conformance Checkings und wie Tools einen automatisierten Abgleich zwischen Soll- und Ist-Abläufen ermöglichen.

Für die zweite Woche ist Prof. Dr. Henrik Leopold von der Kühne Logistics University Hamburg zuständig.

Alles in allem ein sehr lohnenswerter Kurs, der in der gegebenen Zeit grundlegendes Wissen rund um Process Mining vermittelt!

Process Mining und der Prozessgesteuerte Ansatz

Schaut man sich den Kurs etwas genauer an, so wird auch sehr schön deutlich, warum der Einsatz des Prozessgesteuerte Ansatzes zu einer reduzierten Bedeutung von Process Mining führt, so wie ich es in meinem Process Mining-Artikel ausgeführt hatte. Ich beziehe mich hierbei auf Video 1.8 der ersten Woche, in dem es um Process Enhancement geht. Ab Minute 16:13 des Videos wird die Lektion zu Process Enhancement zusammengefasst. Das Beispiel des Schadensbearbeitungsprozesses wurde im Laufe der Lektion auf Basis eines BPMN-Modells kontinuierlich verbessert (genau das macht ja das Process Enhancement aus). Natürlich werden die Prozessverbesserungen auch in den realen Prozessen eingebracht (also implementiert), wobei allerdings nicht genannt wird, wie die Implementierung konkret erfolgte. Jedenfalls zeigten sich bei der anschließenden Überprüfung des neu implementierten Prozesses Abweichungen zwischen dem ursprünglich angestrebten Soll-Prozess und dem real ausgeführten Ist-Prozess.

Als aufmerksamer Zuschauer fragt man sich natürlich schon, wie so etwas überhaupt passieren kann, zumal ja ein BPMN-Modell die Grundlage für die Modellierung der Prozessverbesserungen war. Warum nimmt man nicht dieses BPMN-Modell und bringt es nach den Regeln des Prozessgesteuerten Ansatzes so wie geplant zur Ausführung?

Denn genau das wird durch den Einsatz des Prozessgesteuerten Ansatzes vermieden: Die Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Abläufen!

Es ist an dieser Stelle des Kurses wirklich schade, dass auf diese Option einer möglichen Prozessimplementierung nicht hingewiesen wurde. Denn es hätte verdeutlicht, wie sich ein Unternehmen Schritt für Schritt aus dem Schlamassel der undurchsichtigen Prozessverflechtungen hätte befreien können. So wurde wieder nur ein Prozess implementiert, der die Situation der undurchdringlichen Prozessabläufe verschlimmert hat, da die Umsetzung abermals neue Abweichungen mit sich brachte.

So aber kann unmöglich die Zukunft von Prozessimplementierungen aussehen!

Roast my business – der neuartige Digitalisierungscheck

Digitalisierungschecks – also die Überprüfung von Unternehmen, ob und wie gut sie für die digitale Transformation vorbereitet sind – gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Geben Sie einfach mal „Digitalisierungscheck“ als Stichwort in die Suchmaschine Ihrer Wahl ein und Sie werden überrascht sein, wie viele Angebote aufgelistet werden. Leider leiden all diese Angebote unter einem fundamentalen Mangel: Sie vernachlässigen durch die Bank weg den Aspekt des prozessgesteuerten Ansatzes als Projektabwicklungs- und Implementierungsmethodik! Leser meiner Webseite wissen, wie entscheidend jedoch genau dieser Aspekt für eine effiziente und nachhaltige Umsetzung von digitalen Transformationsprojekten ist. Daher bin ich stolz darauf, in diesem Blog-Beitrag auf einen höchst innovativen Digitalisierungscheck hinzuweisen, der in Zusammenarbeit mit der exentra GmbH entstanden ist: Roast my business!

Roast my business ist weltweit einzigartig, da dieser Digitalisierungscheck die Unternehmen neben den Standardfragestellungen bewusst auf die Voraussetzungen hinsichtlich des Einsatzes des Prozessgesteuerten Ansatzes überprüft. Roast my business fokussiert sich auf das, was Unternehmen wirklich wichtig sein sollte: Ihr Geschäft und dessen effiziente sowie nachhaltige digitale Transformation!

Die Zeit ist reif für eine neue, frische Generation von Unternehmensanwendungen, die den Ende-zu-Ende-Prozess visuell in den Mittelpunkt rückt! Genau das liefert Roast my business. Denn ein Digitalisierungscheck bringt den Unternehmen nur dann etwas, wenn sich die Ergebnisse auch schnell und kostengünstig umsetzen lassen. Kein anderes Verfahren, keine Microservice-basierte Verfahren, kein Domain Driven Design, kein RPA (Robotic Process Automation) und auch kein Process Mining wird Unternehmen dabei wirklich behilflich sein – im Gegenteil. Diese Ansätze sind teilweise sogar schädlich für Unternehmen und können deren Existenz gefährden! Seien Sie also wachsam, wenn Ihnen andere Digitalisierungschecks genau diese Punkte als Lösungen anbieten. Nur der Prozessgesteuerte Ansatz wird Ihnen sowohl kurz-, mittel- als auch langfristig wirklich helfen können. Genau das macht Roast my business so wertvoll!

Haben Sie Fragen zu Roast my business und die Roast-my-business-Webseite kann sie Ihnen nicht beantworten? Dann zögern Sie nicht, sich mit mir direkt oder mit den Ansprechpartnern auf der Roast-my-business-Webseite in Verbindung zu setzen! Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Mein Vortrag über das Innovator’s Dilemma und den „Prozessgesteuerten Ansatz“

Am 26.11.2020 hatte ich das Vergnügen, im BPM-Arbeitskreis der „Deutschsprachigen SAP Anwendergruppe“ (DSAG AK BPM) über das „Innovator’s Dilemma“ zu sprechen. Dabei bot sich gleichzeitig die Gelegenheit, die digitale Transformation als branchenübergreifende Disruption zu erläutern und den „Prozessgesteuerten Ansatz“ als einen möglichen Ausweg aus dem Dilemma zu diskutieren. Aufgrund des positiven Feedbacks habe ich mich dazu entschlossen, eine Abschrift des Vortrages (mit leichten Anpassungen) hier zu veröffentlichen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

Deffner & Zschäpitz kommentieren meinen SAP-Blog

Ich möchte mich einmal ganz herzlich bei meinen Leserinnen und Lesern bedanken! Die vielen positiven Reaktionen zu meinem letzten Blog über den Kurseinbruch bei SAP sowie zu meiner Analyse über die Parallelen von SAP mit Unternehmen, die disruptive Innovationen nicht überlebten, haben mich dann doch sehr überrascht – vielen Dank also für die vielen Zuschriften und Likes 🙂

Ein für mich besonderes Highlight war natürlich der letzte Podcast der beiden WELT-Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz vom 03.11.2020. Ab Minute 15:08 gehen Sie auf meine Analyse ein. Wenn Sie wissen wollen, was die beiden Wirtschaftsprofis in ihrer unnachahmlichen Art zu diesem Thema zu sagen haben, dann hören Sie doch einfach mal hier in den Podcast rein. Es lohnt sich 😉